über dem Tal
Was sich darbot, unter und oberhalb der klarsten Linie,
ist der scharfe Abriss einer hohen Welt
Wer sich birgt, nistet, in und über den den Wolken
endloser Heimaten, zurückgezogener Steppen hat
das Glück verloren in den Flüssen
und als Gold ausgesiebt
Berge türmend, ihresgleichen wieder in versengender Hitze und
steigendem Grau-indigo
über letztem Licht erweckt ein Gebet größere Farben,
ein Aufbäumen alter Werte, das Festhalten am Rauschen entgleitender Schärfe
Alleine verlässt die Wärme
und als letzte, Bühnen kommender Sinfonien
Felsen und Gräser danken,
sanft überspült, ab von einer bitteren Decke der Dämmerung
Sind Deiner Zeit vorbeigewachsen,
entblößen den Raum, verschaffen uns Gehör
für immer dort gelebtes,
Singen, stetiges Brummen
großer, riesiger Orchester
nachtgleicher Schwärme,
der Ferne ein Spiegel,
lassen endlose Lungen vielstimmige Lobpreisung
zurück über dem Tal denn
ein Teil der Welt in all dem stehst Du
der hohen Erde gelassen
und fliehend in das Haus eines
Ausgesetzten, der erfüllt, das lichtverlassene Dach mit
Worten an die noch größere Liebe und
ward ohne Jugend
stimmst Du mit ein, in den Refrain der belebten, niemals einsamen Spieler,
und ich gehend, sanft nach hinten überlehnend, auf dem Plateau,
dem Rücken der Welt.